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Die Eintracht tauscht Stollen gegen Strüssje

Man schrieb das Jahr 2026, als in den Geschichtsbüchern der Eintracht Kornelimünster ein neues Kapitel aufgeschlagen wurde – und nein, es hatte diesmal nichts mit einem Last-Minute-Tor oder einer geglückten Abseitsfalle zu tun. Nach 22 Jahren hieß es für die Kicker einmal mehr „Eintracht goes Karneval!“

Was als juxe Idee an der Theke begann, entwickelte sich schneller zum Großereignis, als ein Konter am heimischen Romerich zum Tor führt. Über 130 Jecke hatten sich der Mission „Karnevalszug Brand“ angeschlossen. Die Aufstellung war klar:

Taktik: Kamelle hoch und weit bringt Sicherheit.

Formation: Alle auf die Straße. Daraus entstand eine bunte Mischung aus aktiven Spielern, harten Ultras (auch bekannt als „die Eltern“), dem Vorstand und natürlich dem Nachwuchs. Mit Kind und Kegel im Schlepptau wälzte sich die rot-schwarze Lawine durch die Straßen.

Die Wurfarmstatistik war beeindruckend:

Kamellepräzision: 98 % (direkt in die offenen Taschen der Zuschauer).

Ausdauer: Auch nach drei Kilometern war das „Alaaf“ noch lauter als jeder Schiedsrichterpfiff.

Kondition: Erstaunlich hoch, was vermutlich an der flüssigen Verpflegung im Bollerwagen lag.

Zuschauer am Wegesrand rieben sich die Augen: „Sagt mal, sind das nicht die von der Eintracht?“ Ja, sie waren es! Statt taktischer Anweisungen gab es Kamelle-Regen, und statt einer gelben Karte wurde höchstens mal ein Bützje verteilt. Dass der Verein so lange gewartet hat, um diesen Schritt noch einmal zu machen, wurde spätestens beim Anblick der strahlenden Gesichter klar: Das war kein Debüt, das war eine Machtdemonstration der guten Laune.

Fazit vom Spielfeldrand
Der Ausflug in den Karneval war ein voller Erfolg. Die Eintracht hat bewiesen, dass sie getreu dem Motto „Meine Familie, mein Verein“ nicht nur auf dem Platz eine geschlossene Mannschaftsleistung abliefern kann, sondern auch im Konfetti-Regen eine erstklassige Figur macht. Eines ist sicher: Nach diesem geschichtsträchtigen Auftritt wird es sicher keine 22 Jahre dauern, bis Kornelimünster wieder den Brander Zoch unsicher macht. Die Tabelle der Herzen führen sie jedenfalls ab sofort einsam an!


Einmal Knolle – immer Knolle!
Say Uh Ah FCK